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Red Centre Trip

Durch Zufall fand ich eine Mitfahrgelegenheit nach Alice Springs. So ging es dann los mit einem Koreaner und 3 deutschen Mädels in ihren Land Cruiser. Auf dem Weg lagen unterhalb von Darwin noch ein paar nette Badestellen und der Daly Waters Pub, in dem auch wir uns verewigten. Ich glaube, unser Foto ist noch richtig gut zu finden, wobei man bei dem ganzen anderen Krempel schon ein wenig den Überblick verlieren kann. Es gibt fast nichts, was dort nicht gesammelt wird: alte IDS, Fotos, Unterhosen, Flipflops, Fußballtrikots, ausländische Geldnoten und Münzen usw. usw. Die Devil Marbles auf halbem Weg zwischen Darwin und Alice Springs, sind eine Ansammlung von riesigen, beeindruckenden roten Granitkugeln, bei denen man ein paar richtig gut Schnapschüsse machen konnte. Nach kurzem Stop in Alice Springs ging es dann wieder auf unbefestigter Straße weiter. Morgens noch mal eben in nem Fluß baden und abends schon am Kings Canyon 3 Stunden einmal rundum. Beinahe hätten wir das nicht mehr geschafft und waren dann auch glücklich gerade mit dem aller aller letzten Licht wieder unten am Parkplatz. Da habe ich auch die tolle Erfahrung gemacht und bin mit Sara auf dem Dach des Land Cruisers eine Runde gedreht. Man, war das toll! :D Und die beiden Franzosen, die da neben uns als Letzte noch waren, haben auch nicht schlecht geguckt, als wir an ihnen vorbeigefahren sind. Abends ging es dann noch ein paar hundert Kilometer weiter, damit wir am nächsten Morgen gleich am Ayers Rock waren. Man, war das ein Marathon! Viertel 9 am nächsten Tag ging es hoch hinauf! Uluru (Ayers Rock) Besteigung und die hatte es in sich! Richtig steil geht es da hinauf, nur eine Eisenkette zur Auf- und Abstiegshilfe. Der zweite Teil des Weges verlief dann auf dem Berg entlang bis zum Mittelpunkt, wo man einen tollen Ausblick hatte. In der Ferne konnte man die Olgas sehen und ansonsten nur endlose Weite. Hochtrauen sollte sich allerdings nur, wer leicht skrupellos mit Aborigeni-Religion, wer Schwindel und Höhenangst frei und in guter körperlicher Verfassung ist. Es ist echt anstrengend. Ich hatte Blasen an den Füßen, weshalb ich fast eine ganze Woche keine festen Schuhe mehr anziehen konnte. Ich hatte zur Besteigung aber auch Wanderschuhe an... Nun gings weiter zu den Olgas! Ich wollte unbedingt die Valley of the Winds Tour machen...das hätte beinahe zeitlich mal wieder nicht gepasst und hat mich echt gestresst. Mit Flip Flops und Kopfweh dann einmal rundum und wir lagen super in der Zeit, so dass wir zum Sonnenuntergang natürlich am Aussichtspunkt waren und tolle Fotos vom Ayers Rock machen konnten. Dann haben wir noch bei Bekannten unseres Koreaners Song übernachtet und da ein super leckeres Abendbrot bekommen. Für mich ging es dann zurück nach Alice, wo ich noch ein paar Tage verbrachte um das Wichtigste zu erledigen. Einkaufen, Wäsche waschen und ein wenig entspannen. Dort war ich noch mit ein paar netten Leuten in einem Reptilienhaus und habe mir einen Hut gekauft! Nach drei Tagen ging dann auch mein Flieger nach Cairns, wo ich noch ein paar Wochen verbrachte, Simon zum 3. Mal wieder traf, ebenso wie Manuel und Yannik, die ich noch aus Darwin kannte, nachdem meine Mädels weg waren. Leider habe ich nun festgestellt, dass ich doch noch mal arbeiten muss. Wie hasse ich diesen Schritt, aber es ist so einfach. Als ich mich erstmal überwunden hatte, hat es auch gleich mit der 1. Telefonnummer vom Arbeitshostel geklappt. Und nun bin ich schon seit 2 Wochen in Innisfail am Traktor durch die Bananenplantage fahren. War wohl nix von wegen packen und sortieren Kein Scherz. Ich bin da auch echt eine Seltenheit. Normalerweise gibt es keine Frauen beim Bananen „pflücken“. Die Zeit hier verging so schnell. Das Working Hostel ist genau so, wie man es sich vorstellt: total überteuert für den „Komfort“ , den es bietet oder eher nicht bietet. Gemischte Toiletten und Duschen, gemischte Räume, durchgelegene Matratzen, zu wenig Töpfe, Dreck von der Farm, der sich nicht vermeiden lässt. Ein gutes Beispiel, dass mein Leben hier in Australien hier nicht immer so mega toll ist, wie es sich vielleicht anhört. Allerdings machen hier einfach die Leute das flair aus! Ich fühle mich Teil einer riesigen Gemeinschaft, die am Morgen sich dreiviertel 6 alle in der Küche zum frühstücken treffen, abends und am Wochenende gemeinsam abhängen und auch füreinander da sind. Meine Arbeitskollegen, echte Australier sind auch echt cool drauf, mein Chef super nett - ich kann mich nicht beklagen. Ich glaube, mir wird der Abschied schwer fallen, weil man hier so Teil eines großen Ganzen ist und die Zeit so tierisch schnell vergeht. Nun sind schon zwei Wochen um und ich bin mit ein paar Anderen in deren Auto nach Cairns gefahren. Einen lassen wir hier, und ich bin gespannt, wie das Hostel wird, wenn er nicht mehr da ist. Wenn man so viel mit den Leuten hier teilt und so viel Zeit mit ihnen verbringt, ist es wohl merkwürdig, wenn das Leben und man selbst wieder getrennte Wege geht. Hier spürt man das noch viel krasser, als wenn man mit jemanden reist, weil man hier einfach noch viel mehr teilt. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinen letzten Monaten in Australien noch solche krassen einschneidenden Erfahrungen machen würde. Soweit erst mal von mir, ich werde jetzt noch ein paar Mails beantworten und ein paar Besorgungen machen, bevor ich die Anderen treffe und es wieder Abschied nehmen heißt und zurück „auf die Farm“ geht. Ich habe euch lieb! Ich freue mich schon auf zuhause, auch wenn es mich auch etwas mit Wehmut erfüllt, dass meine Schohnzeit bald vorbei ist und sich auch mein Leben wieder ernster weiter dreht. Bis Bald Eure Anne

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Westcoast 2. Teil

Broome: ganz nette allerdings sehr kleine Stadt. Es war wundervoll bei Sonnenuntergang am Cable Beach baden zu gehen. Das Wasser hatte Badewannentemperatur, was zwar nicht erfrischend aber trotzdem wundervoll war! Kakadu Nationalpark mit den Franzosen Wir haben den Kakadu Nationalpark in der Regenzeit gesehen! Das kann nicht jeder von sich behaupten, hat aber auch seine Nachteile. 1. waren die Straßen schlecht 2. war deshalb sehr viel geschlossen 3. Hat es am zweiten Tag fast nur noch geregnet und 4. Es gab Mücken. Ich habe noch nie so viele Mücken gesehen, geschweige denn mich von ihnen halb tot stechen lassen. Trotzdem haben wir uns den Spaß nicht nehmen lassen und waren an zwei tollen Wasserfällen und einer „Aborigeni Gallery“ sprich alten Wandbemalungen. Einer der Wasserfälle hatte 3 Ebenen, in denen man schwimmen konnte uns so sind wir immer höher geklettert. Es war echt toll! Vor allen hatten wir unseren Spaß mit den Zwei Franzosen Gigi und Clem, unseren zwei Monkeys, mit denen wir einige witzige Erlebnisse hatten. Danach sind wir nach Darwin, wo wir uns von den Franzosen trennten um dann zum Litchfield NP aufzubrechen. Auch da waren wieder viele wunderschöne Wasserfälle, in denen wir sehr ausgiebig baden waren. Da wir zügig unterwegs waren, und ein paar unvorhergesehene Dinge, wie die nicht Passierbarkeit vieler Wege in den letzten zwei Nationalparken, hatten wir nun einige Tage über. Wir sind dann z.B. zu den Hot Springs gefahren. Diese waren auch geschlossen, aber ein netter Ranger hat uns dann aufgegabelt, als wir zu Fuß unterwegs waren und hat uns ein Stück mitgenommen. Tja so ein paar hübschen Mädels kann fast keiner was abschlagen...das sollte sich auch noch später zeigen. Bevor wir bei Berri Springs ankamen, hatte ein netter Tankstellenbesitzer Mitleid mit uns. Wir hatten unsere Rest Area verpasst, doch konnten wir dann einfach hinter der Tankstelle campen. Was ja an für sich auch kein großer Akt ist, da wir ja eh im Auto schlafen. Von der Angestellten der Tankstelle bekamen wir dann auch noch Essen geschenkt, so dass wir es uns jenen Abend wirklich gut gehen ließen. So vertrieben wir uns die letzten restlichen Tage, um noch alles abzuklappern, was auf dem Weg nach Darwin war. Dummerweise war nur fast alles noch zum Baden geschlossen, was uns schon ziehmlich nervte. Nach Berri Springs waren wir dann auch einfach mal ein paar Stündchen nachmittags um Pub, einfach nur um ein Bier zu trinken und ein paar Runden Pool zu spielen. Es war schon schräg. In Darwin zurück haben wir den ersten Tag erst mal das Auto sauber gemacht. War auch dringend notwendig, nach den langen Strecken unbefestigter Straße, die wir eigentlich nicht hätten fahren dürfen. Das Auto war schon verdammt rot vom Staub. Zusammen waren wir auch ordentlich feiern, wobei uns Miri unter anderen auch einige Freidrinks versorgte und wir jede Menge schräger Begegnungen hatten. Einmal wollten die Mädels unbedingt ins Casino, hatten sich aber mit der Lage geirrt. So kam es, dass wir saßen und warteten, bis Miri die Initiative ergriff und einfach mal ein Taxi anhielt. Ich konnte es echt nicht glauben, aber der Taxifahrer war ein großer Fan von Österreich, und seine Lieblingsstadt war zufällig Salzburg. Das Ende vom Lied war, dass wir die Taxifahrt komplett umsonst bekamen und der Taxifahrer nicht nur meinte, wir sollten nicht so viel Geld im Casino lassen, sondern uns auch noch seine Nummer gab, damit wir ihn anrufen können, um abgeholt und nach Hause gefahren zu werden oder auch noch einen Wein bei ihm zu trinken. Letztendlich fuhren wir aber mit Miris neuer Bekanntschaft nach Hause, der am Roulette mal eben 1000 Dollar gewann und Miri mal eben 150 zum Spielen schenkte. Einfach nur unglaublich! Nach 9600 km die australische Westküste hoch, ca. 200 getöteten Riesenheuschrecken, ein paar toten Vögeln und mehreren Autoproblemen, wie eine eingeschlagene Scheibe und einem nicht mehr gängigen Zylinder, waren mir die Mädels echt ans Herz gewachsen! Doch nach knapp 4 Wochen trennten wir uns wieder. Janina flog nach Melbourne und Miriam nach Thailand, während ich noch etwas in Darwin blieb um nach einem Lift zu suchen.

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Hallo gleich noch einmal!

Ich wollte nur eben Bescheid geben, dass ich wieder Arbeit habe! Es geht auf eine Bananenfarm zum sortieren und packen. Mein Bus fährt in nicht mal einer Stunde. Der zweite Teil der Westküste folgt demnach in unabsehbarer Zeit. Außerdem möchte ich ja auch noch von meinem Trip zum Ayers Rock berichten. Ich denke jedoch, dass ich in meinem Working Hostel in Innisfail Internet haben werde, so dass ich das bald nachreichen kann! lasst es euch gut gehen zu hause! Ich denke an euch! eure Anne

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Westcoast 1. Teil

Hallo Zuhause!  Mittlerweile bin ich nun schon seit mehreren Wochen in der tropischen Zone hier oben im Norden von Australien. Es ist mal wirklich ganz interessant, das mit dem Regen hier zu erleben. Er kommt und geht, ok das kann auch manchmal nerven, aber es ist etwas, was es so bei uns zuhause einfach nicht gibt. Die Luftfeuchtigkeit ist auch ziehmlich hoch, so dass man immer das Gefühl hat, man würde schwitzen – gut, meistens tut man das auch. Nachdem ich von der Farm wieder in Perth angekommen bin, ging es ja nach wenigen Tagen weiter. Da hab ich mal wirklich nicht lange gefackelt. Mittendrin war ich mir mal nicht sicher, ob es nicht schöner gewesen wäre, wenn man mehr Zeit für die einzelnen Dinge gehabt hätte, aber ein Tripp ist nicht nur so schön, wie man ihn sich selber macht, sondern auch, wie es mit den Menschen passt, mit denen man auf Reisen geht! Es hat einfach super funktioniert mit Janina, Miriam und mir. Wir hatten echt viel Spaß und ich freu mich sehr darauf, die Beiden als meine Gäste irgendwann mal bei uns herumführen zu dürfen! Nun grob, was wir so angestellt haben: Unsere erste Anlaufstelle waren die Pinnacles: viele mannshohe Felsen, die von Weiten wie aus dem Boden ragende Felsnadeln aussehen. Danach ging es weiter zum Kalbarri Nationalpark, von dem es eigentlich wenig aufregendes zu erzählen gibt, außer dass da meine Kamera kaputt ging. Coral Bay: Eine schöne Anlaufstelle zum Schnorcheln. Dort waren wir fast live bei einer Hochzeit am Strand dabei! Shark Bay und Monky Mia: Auch am Shark Bay gab es noch ein paar hübsche Strände, an denen man einfach mal die Seele baumeln und sich bräunen lassen konnte! Die Hauptatraktion in Monky Mia war allerdings, dass da in den Morgenstunden die Delphine an den Strand kommen. (Natürlich werden sie auch ein wenig angefüttert...) Aber es war schon eine schöne Erfahrung, einen Delphin nicht mal einen halben Meter vor den Füßen schwimmen zu haben. Berühren durften wir sie aber selbstverständlich nicht, außer sie taten das von sich aus. Exmouth und der Cape Reef NP: Auch wieder viele wunderschöne Strände zum Schnorcheln und Sonnen. In Exmouth habe ich auch Tina wiedergetroffen. Achja und beim Schnorcheln ist uns ein einmeterlanger Hai begegnet, den allerdings nur Janina sah, da sie meine Schnorchelbrille aufhatte. Aber hey, immerhin kann ich behaupten, ich bin mit einem Hai geschwommen! Millstream NP: Ein ziehmlich unheimlicher Platz, wenn man ihn bei völliger Dunkelheit und Gewitter besucht. Wir wollten da übernachten und mussten erst mal ne 50 km lange unbefestigte Straße fahren – glaubt mir, diese Nacht war reines Abenteuer! Mittendrin haben wir noch angehalten und das Gewitter bewundert, während aus dem Dunkeln ein Licht kam und wir ganz erschrocken schon halb wieder im Auto saßen – ah doch bloß der Zug...puh! Angekommen beim Schlafplatz und kaum aus dem Auto raus –KRAWUMM – alle wieder in nullkommanix wieder im Auto, zugeschlossen. KRAWUMM – ok, war nur das Dach der Toiletten und wir sind schreckliche Angsthasen. Am nächsten Morgen war dann alles friedlich, ja sogar idyllisch und wir konnten ein säuberndes Bad am Python Pool nehmen. Karijini Nationalpark Für mich eigentlich schon fast DER Höhepunkt. Dort gab es men massenhaft tiefe Schluchten, in die man hinuntersteigen konnte und an deren Grund sich kleine Becken mit kristallklarem Wasser befanden, in die wunderschöne Wasserfälle fielen. Natürlich war es noch nicht allzuviel Wasser, das sollte erst noch kommen, schließlich befanden wir uns noch nicht über der Grenze zur Regenzone. Leider hatten wir durch die Mietung des Autos einen etwas straffen Zeitplan und haben uns entschieden, nicht länger zu bleiben um zwischen den tiefen Felsschluchten des Nationalparks zu wandern. Soviel erst mal zum ersten Teil, mehr folgt bald! Entschuldigt bitte, wenn es die Leerzeilen nicht lädt...ich weiß nicht, woran das liegt. In der Blogvorschau zeigt es jedenfalls schöne Abschnitte an.

1 Kommentar 2.5.10 04:08, kommentieren

Ein besonders langer Reisebericht

Hallo! Sorry für den langen Leerlauf. Mein letzter Eintrag berichtete noch von den Ereignissen vor meiner Reise mit meinen Eltern. Da ich jetzt schon so arg lang zurück hänge, schreibe ich nur ein paar Eckdaten meines „Urlaubs“ auf. Am meisten erinnere ich mich an die Erleichterung meiner letzten Arbeitswoche und an die freien zwei Tage, bevor meinen Eltern kamen. War schon echt toll, meine Eltern nach solanger Zeit wiederzusehen  Die ersten Tage haben wir dann in Sydney verbracht und ich durfte ein wenig den Stadtführer spielen. Mein Viertel Summer Hill, genauso wie die Oper, Harbour Bridge, Aquarium, Deutsche Bank Building und Sydney Tower. Den letzten Tag ging es dann in die Blue Mountains einen ganzen Tag wandern  Trotzdem glaube ich, dass die ersten Tage, vor allem in Sydney und dann mit dem Campervan, die anstrengendsten Tage des ganzen Urlaubs waren. Sydney ist schon eine sehr stressige Stadt und das Auto fahren auf der linken Seite zwar nichts Unmögliches, aber es erforferte doch jede Menge Konzentration von uns allen. Nachdem wir den Campervan abgeholt hatten, ging es dann Richtung Süden an der Küste entlang. Wo besonders der 7-Miles- Beach hervorzuheben ist. Dann ging es weiter landeinwärts um der Landeshauptstadt und unseren Namensvetter Mr. Hon Lindsay Tanner einen Besuch im Parlament abzustatten. Den wir leider dann doch nicht angetroffen haben. Ich fand das Parlamentsgebäude und Canberra als geplante Stadt architektonisch ganz interessant, auch wenn ich die Stadt ansonsten mit Kamenz vergleichen würde, was die Lebhaftigkeit angeht. Von unserer ADAC Karten Route abweichend fuhren wir dann erst weiter Richtung Süden um dann ein Gebirge zu kreuzen um wieder auf die richtige Route am Meer entlang zu nehmen. Dadurch konnten wir miterleben, wie Wolken in diese Gebirge hängen blieben um sich dann über dem Gebirge abzuregnen. Es sah einfach genauso aus, wie ich mir Regenwald vorgestellt habe. Feiner Sprühregen, richtig hohe Luftfeuchtigkeit, was ausreichte, mich, die wenigen Minuten, welche ich Fotos machte, ordentlich aufzuweichen. Den Umweg habe ich bei diesem Naturspektakel nicht bereut, auch wenn uns dann ein Oversize Tranport vor der Nase ganz schön geärgtert hat. Den nächten Tag haben wir in Lake Entrance verbracht und dort eine unglaubliche Fish-and-Chips-Erfahrung gemacht. Auch im Wilson Promontory National Park waren wir und haben dort endlich die heiß ersehnte erste Begegnung mit Känguruhs und einem Emu gemacht. Ansonsten war es einfach zu heiß um mehr zu tun, als baden zu gehen. Die nächten Tage bei Mebourne fielen ganz schön ins Wasser, weil uns das wechselhafte Wetter, welches für diese Region bekannt ist, übel mitspielte. Man sagt, in Melbourne kann man 3 Jahreszeiten an einem Tag erleben. Nunja, wir hatten es stark bewölkt und verregnet. Deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als den Museen und Kunstgalerien zu widmen und uns mit dem kostenlosen Touristshuttlebus herumfahren zu lassen. Mächtigen Eindruck hinterließ die State Library of Victoria in Melbourne. Einfach der Traum jeder Leseratte. Weiter gings nach Ballerat, eine der Goldgräberstätte Australiens. Ganz hübsche viktorianische Häuser und ein sehenswertes Goldgräbermuseum waren da zu finden. Und darauf startete auch schon unsere Great Ocean Road Tour mit einem tollen Rainforest Walk und sehr sehr vielen Lookouts am Meer. Auch der Baumwipfelpfad war sehr toll. Auf einer Höhe mit riesigen Eukalyptusriesen ist ein unglaubliches Erlebnis. Auch bei den 12 Aposteln waren wir, eine Frelsformation im Meer. Von den 12 Aposteln stehen übrigens nur noch 8 . Auch zum tasting in der Kasefabrik waren wir, nachdem wir unseren Hunger im Landwirtschaftsmuseum nebenan gesteigert hatten. Auch die Grampians haben wir bestiegen und begegneten noch mehr Känguruhs. Highlight war für mich das Campervan fahren Linke Straßenseite und auf der anderen Seite zu kuppeln ist gar nicht so schwer wie ich dachte! :D Danach ging es wieder landeinwärts weiter und die Fliegenplage bei über 40° brachte uns fast um den Verstand, während uns in der Nacht die Mücken zerstachen und somit dann auch noch um den Schlaf brachten. Immernoch um die 45° war es, als wir die Grenze nach Südaustralien überquerten (Fruchtpfliegenpfalle! Alles nur kein Obst an Bord!) und in Renmarck einkehrten. Am 23.12. gabs dann im Barossavalley unser Weihnachtsessen. In Tanunda in der 1. Pizzeria und Steakhouse am Platz (mit deutscher Spezialitätenkarte) habe ich mich mit einem Pin auf der Deutschlandkarte verewigt, also wenn ihr im Barossa Valley seid, dann schaut da doch mal vorbei! Zu Weihnachten haben wir dann eine persönliche Führung vom Chef einer kleineren Winery bekommen, die richtig richtig toll war. Ich hoffe, Mutti und Vati haben die Flasche von da noch nicht geöffnet sondern heben die schön für mein Wiederkommen auf Das warf auch der erste Tag, an dem wir es schwer hatten, einen Campingplatz zu finden. Aber bereut haben wir es nicht, dass wir uns nicht eher gekümmert haben, denn sonst hätten wir nie den kleinen Koala fotografieren können, der mitten auf der Straße saß. Dann blieb nur noch Adelaide zu erkunden und die nächsten Tage auf Kängur uh Island zu verbringen. Ein krönender Abschluss eines anstrengenden un ziehmlich tollen Urlaubs, mit den ganzen Koalas, Kanguruhs, Seelöwen, Pelikanen und Nationalparks. Dann musste man mich nur noch im Hostel absetzen und für meine Eltern gings dann schon wieder nach Sydney und dann nach Hause. Ich bin dann in Adelaide geblieben um da Silvester zu feiern. Dort habe ich jede Menge toller Menschen kennengelernt, auch wenn Adelaide an sich relativ langweilig war. Zumindest zu dem Zeitpunkt wo ich da verweilte. Dann ging es weiter mit dem Indian Pacific nach Perth. Eine unglaubliche Reise durch das australische Outback, ein rotes Nichts  Beim Zwischenstop in Kalgoorlie bekamen wir eine Sonderführung und konnten den Superpit bei Nacht bewundern – ein Pit ist eine Goldgrube um es mit sehr einfachen Worten zu sagen. Unterwegs war ich ungefähr 1 ½ Tage. Naja Adelaide und Perth, das ist ja auch einmal quer durch halb Australien. In Perth habe ich dann Simon im Hostel wiedergetroffen und war die erste Woche erst mal mit organisatorischen Kram wie Sonnencreme und neuen Rucksack kaufen, ebenso wie Sightseeing beschäftigt. Dann habe ich zwei Tage auf Rottnest Island mit Schnorcheln und Fahrrad fahren verbraan tat mein Hintern weh, nachdem ich 5 Monate nicht mehr auf nem Fahrrad saß ... Kurz darauf habe ich dann meine neuen Reisebegleiterinnen kennengelernt: Annette und Ramona aus Osnabrück und Münster. Ramona hatte sich auch dann ein Auto gekauft und während alles mit Ummeldung und TÜV schief lief, kamen wir dann bei Bekannten von Annettes Bekannten eine Woche unter. Währrend Ramona dort das Haus gestrichen hat, haben Netti und ich uns etwas mit Gartenarbeit die Langeweile vertrieben – und nicht gescheut, uns auch mal dreckig zu machen! Zum BBQ haben wir uns dann mit Renate bei Nettis Bekannten getroffen und SURPRISE: eine der deutschen Mädels, die bei denen untergekommen waren, war eine Freundin von mir aus Sydney! Ich hatte durch gutes Kombinieren schon auf sie getippt. Die Freude war dennoch sehr groß, Tina wiederzusehen  Alle zusammen haben wir dann am Australia Day das Feuerwerk genoßen. Den nächsten Tag ging dann endlich unsere Reise in den Süden Western Australias los! Erst in den Osten nach Southern Cross, Kalgoorlie, dann in den Süden nach Esperance, wieder hoch in den Nordwesten zum Waverock , wieder zur Küste nach Albany um dann nach Walepool im Westen wieder die Küste Richtung Perth hinaufzureisen. Viele schöne Strände, aber auch Outback und National Parks haben wir gesehen und wurden immer mal wieder von Autopannen aufgehalten. Auch die persönlichen Spannungen zwischen mir und Ramona bauten sich immer mehr auf, was an die Nerven ging, als sich die Jobsuche auch noch als schwierig herausstellte, da die Grapes noch nicht gepickt werden wollten. Um noch ein wenig Zeit zu überbrücken, versuchten wir es mit einer Woche wwoofen. Auch da stellte es sich als schwieriger heraus, als gedacht, da wir nicht als Einzige die Idee hatten hatten. Eine Woche bei Nadir und Matt brachten uns das etwas andere wwoofing Abenteuer. Dann hatten wir doch Glück und wurden von Tim angerufen, der uns zum picken seiner Beeren brauchte. Und da war ich nun drei Wochen: auf einer Farm ohne Internetanschluss und Handyempfang mit 2 wunderschönen Hunden, Tim, einem ausgewanderten Engländer so um die 60. Wir waren 6 deutsche Mädels und ein belgisches Päarchen. Nachdem ich mich mit Ramona komplett überworfen hatte, war es eine angenehme Abwechslung, die 2 Dresdner Mädels Theresia und Marie und Jule aus Halle zu treffen, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstand. Highlight unseres Aufenthaltes war, als nach mehreren Tagen mit Temperaturen von um die 45° mehrere Feuer in unmittelbarer Entfernung von nur 15 km ausbrachen. Doch nachdem wir uns mit dem Packen unserer Sachen vorbereiteten, bekamen die Ortsansässigen und die Feuerwehr das Feuer selbst in den Griff und das Leben ging seinen Gang und bald hieß es dann auch schon wieder Goodbye Seit Samstag bin ich nun schon wieder in Perth, habe zwar keinen Lift gefunden, aber zwei super nette Mädels, mit denen ich einen Van gemietet habe und schon Mittwoch aufbrechen werde um die berüchtigte Westküste Australiens zu erklimmen und den Krokodilen am Ende der Regenzeit oben im Northern Territory einen Besuch abzustatten. Das wird ein Abenteuer  und ich freue mich schon sehr darauf! Das heißt aber auch, dass ich wieder eine ganze Weile nicht melden kann! Ich hoffe, ihr habt ganz tapfer durchgehalten, denn das ist das Ende meines Blogeintrages. Ich melde mich dann wohl frühestens mit neuen Einträgen von Darwin aus! Viele liebe Grüße Eure Anne

2 Kommentare 8.3.10 15:12, kommentieren

Hallo miteinander!

Wir, Annes Eltern, sind längst wieder Zuhause und Anne ist in den Westen Australiens weitergereist. Dort ist sie abgeschnitten von der Außenwelt, fast ohne Telefon und Internet.

Sollte also jemand länger auf eine Antwort warten müssen, seid nicht gram und habt Geduld.

Ich wünsch euch allen eine schöne Zeit!

Annes Mutti

1 Kommentar 15.2.10 10:20, kommentieren

Das Campingabenteuer beginnt...

Hallo Ihr Lieben zu Hause

 Nachdem ich nun die letzen Wochen mit Arbeiten, und die Wochenenden  noch mit Bekannten und Vorbereitungen  der Reise verbracht habe, gibt es eigentlich wenig spannendes zu berichten. Wenn ich nicht diverse Besorgungen gemacht oder Informationen beschafft habe, war ich eigentlich die meiste Zeit am Strand.

 Eins der Highlights, von denen ich bisher, glaube ich, noch nicht berichtet habe, war die Ausstellung Skulpture by the Sea, Skulpturen am Strandweg vom Bondi Beach zum Bronti Beach. Einige Fotos habe ich dazu schon hochgeladen.

 Das zweite Highlight war der Manly Scenic Walkway. Eine Wanderung um eine Landzunge, welche ich mir bei enormer Hitze zugemutet habe. 10 km in 4 Stunden - Da lässt schon einen gewissen Schwierigkeitsgrad vermuten. Sozusagen eine Wanderung die man nicht in Flip Flops machen sollte. Ich war dann allerdings nicht so verrückt, sie bis zu Ende zu gehen, denn nach gut 3 Stunden war ich so kaputt, dass ich es kaum bis zur nächsten Bushaltestelle geschafft hätte Es hat sich aber dennoch gelohnt. Der Ausblick und die Natur waren gigantisch.

Ich hoffe, dass ich auch dazu bald Fotos hochladen kann. Jetzt werde ich es vermutlich nicht mehr ganz schaffen.

Meine Eltern sind nun seit 3 Tagen da und wir haben uns noch einiges in Sydney angeschaut. Heute brechen wir nun auf, gleich gehts los! Wir müssen nur noch die letzten Kleinigkeiten einpacken, dann wird ausgecheckt und sich auf den Weg gemacht, den Campervan abzuholen. Ich freue mich schon sehr darauf

Auf ins Abenteuer!

Ich melde mich, sobald ich kann. Das bedeutet: Wenn wir wieder Internet haben und mein Vati mal nicht das Laptop blockiert.  

 

Bis Bald! Eure Anne

1 Kommentar 11.12.09 23:40, kommentieren